Aktueller Bußgeldkatalog 2020 mit Bußgeldern für Geschwindigkeitsverstöße im Strassenverkehr

Informationen über das Bußgeld, Punkte in Flensburg und drohende Fahrverbote für zu schnelles Fahren innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften, Stand September 2020





Außerhalb geschlossener Ortschaften zu schnell gefahren

Bußgeld, Punkte, Fahrverbote für Geschwindigkeitsübertretungen außerorts, aktueller Stand September 2020





    Fahrverbot Geschwindigkeit innerorts laut Bußgeldkatalog 2020

    Seit 28.04.2020 sollten für Ordnungswidrigkeiten im Strassenverkehr neue Bestimmungen, welche die Verordnung über die Erteilung einer Verwarnung, die Regelsätze für die Bußgelder und die Anordnung eines Fahrverbotes wegen Ordnungswidrigkeiten im deutschen Straßenverkehr regelt, gelten
    Auf Grund eines Formfehlers gilt derzeit bis auf weiteres allerdings der alte Bußgeldgeldkatalog vor dem 28.04.2020.
    Ab 21 km/h zu schnell innerorts erhalten Sie einen Punkt in Flensburg, der dort 2,5 Jahre bestehen bleibt.
    Ab 31 km/h innerorts zu schnell müssen Sie bereits mit 2 Punkten in Flensburg und darüber hinaus mit einen Fahrverbot von einem Monat rechnen.
    Mit über 51 km/h zu schnell innerorts müssen Sie mit einen Fahrverbot von 2 Monaten, mit mehr als 61 km/h zu schnell sogar mit 3 Monaten Fahrverbot rechnen.

    Fahrverbot Geschwindigkeit außerorts laut Bußgeldkatalog 2020

    Auch bei zu schnellem Fahren außerorts sollten sich die Sanktionen nach der Novelle vom 28.04.2020 eigentlich stark verschärft haben.
    Ein Fahrverbot für eine Gechwindigkeitsüberschreitung hätte es demnach bereits ab 26 km/h zu schnell zu schnell gegeben. Vor der StVO-Novelle vom 28.04.2020 galt ein Fahrverbot von 1 Monat außerhalb geschlossener Ortschaft erst ab einer Gechwindigkeitsüberschreitung ab 41 km/h zu schnell und mehr.
    Fahrverbote von zwei Monaten wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaft zwischen 61 - 70 km/h und Fahrverbote von 3 Monaten mit mehr als 70 km/h außerorts zu schnell bleiben aber weiterhin bestehen.

    Zugelassene Höchstgeschwindigkeit

    Die in der StVO zugelassene Höchstgeschwindigkeit darf als Maximalmaß - unter günstigen Umständen, gefahren werden. Bei ungünstigen Umständen sollte die Geschwindigkeit jedoch reduziert werden.
    Gemäß § 3 StVO ist die Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.
    Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.
    Der Fahrer sollte die Geschwindigkeit so einrichten, das bei einem geschwindigkeitsbegrenzenden Verkehrszeichen die danach geltende Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird.
    Auch unter günstigsten Umständen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h.

    Die Beschilderung der Höchstgeschwindigkeit ist für den Fahrer manchmal jedoch unklar, unvollständig oder nicht erkennbar. Wenn die Beschilderung der Höchstgeschwindigkeit ordnungsgemäß war, aber auf Grund einer momentanen Unaufmerksamkeit verkannt wurde, ist das keine Verwirklichung des Ordnungswidrigkeitentatbestandes. In diesen Fall kann ein Augenblicksversagen vorliegen.

    Lohnt sich ein Einspruch wegen zu schnellem Fahren?

    Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen fragen sich die Betroffenen häufig, ob es Sinn macht einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht zu beauftragen. Diese Frage kann eindeutig mit ja beantwortet werden, denn laut einer **Studie sollen 80% der Bußgeldbescheide fehlerhaft sein.
    Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann die Messung überprüfen, formale Fehler eines Bußgeldbescheides feststellen und überprüfen, ob der Verstoß bereits verjährt ist.
    Die Chancen auf Erfolg sind beim Einspruch gegen den Bußgeldbescheid also durchaus gut. Es lohnt sich daher genauer hin zu schauen, um Punkte in Flensburg oder Geldbußen und Fahrverbote zu vermeiden.
    Die Kanzlei Stolle Rechtsanwälte ist auf die Überprüfung von Geschwindigkeitsmessungen, Rotlichtverstößen und Abstandsverstößen spezialisiert. Diese Kanzlei überprüft im Jahr mehrere Tausend Bescheide auf ihre Fehlerhaftigkeit und ist für ihre Mandanten in diesen Sachen erfolgreich.
    Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sind Sie auf der sicheren Seite. Die Rechtsschutzversicherung ermöglicht es Ihnen, die Angelegenheiten wegen Ordnungswidrigkeiten wie Geschwindigkeitsüberschreitungen im Strassenverkehr oder Verkehrsstraftaten an einen Rechtsanwalt zu übergeben. Dieser kann - wenn es sein muss, Sie auch vor Gericht - vertreten.
    Die Versicherung übernimmt in diesem Falle die Kosten des Anwalts, die Gerichts- und Gutachterkosten.



    Geschwindigkeitsübertretungen nach km/h:


    * Wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei mal mit mehr als 26 km/h zu schnell geblitzt wurden, droht ein Fahrverbot von 1 Monat.
    ** Studie der Verkehr-Unfall-Technik-Sachverständigengesellschaft (VUT) über Bußgeldbescheide