Das Wichtigste in Kürze
- Der THC-Abbau ist individuell sehr unterschiedlich und lässt sich nicht sicher minutengenau berechnen.
- Für einen Vorwurf zählen Messwert, Zeitpunkt, Konsummuster und Laborbefund.
- Der Rechner ersetzt keine toxikologische oder rechtliche Prüfung.
Sie haben einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten?
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* Die alte VUT-Auswertung zeigte Mängel in ausgewählten OWi-Akten; sie bedeutet nicht pauschal, dass 56 % aller Messwerte falsch sind.
Hier kostenlos prüfenWas kann der THC-Abbau-Rechner leisten?
Der Rechner bietet nur eine grobe Orientierung, weil THC-Werte stark individuell verlaufen. Konsumhäufigkeit, Körper, Stoffwechsel, Zeitpunkt und Laborwert können das Ergebnis erheblich beeinflussen.
Messwert
Relevant ist der im Verfahren verwendete Blutwert und der Zeitpunkt der Blutentnahme.
Konsum
Gelegentlicher und regelmäßiger Konsum können unterschiedlich bewertet werden.
Fahrerlaubnis
Neben Bußgeldfragen können Fahrerlaubnisbehörde und MPU-Risiko relevant werden.
Aktenlage
Laborbefund, Blutentnahme und Anhörung sollten genau geprüft werden.
Warum ist THC rechtlich kompliziert?
Bei Cannabis im Straßenverkehr reicht eine einfache Uhrzeitrechnung oft nicht aus. Entscheidend sind Grenzwert, Laborbefund, Ausfallerscheinungen, Konsumangaben und mögliche fahrerlaubnisrechtliche Folgen.
Das sagt die anwaltliche Praxis
In der Praxis entscheidet selten nur ein einzelner Rechenwert. Wichtig ist, ob die Ausgangsdaten belastbar sind und welche rechtliche Folge im konkreten Fall wirklich droht.
Verlassen Sie sich nicht allein auf das Rechnerergebnis. Der Rechner hilft bei der ersten Einordnung. Für die rechtliche Bewertung sind aber Bescheid, Fristen, Nachweise und die Akte entscheidend. In der anwaltlichen Praxis zeigt sich häufig erst nach Prüfung dieser Unterlagen, ob ein Einspruch oder ein weiteres Vorgehen sinnvoll ist.
Passende Themen
Alle RechnerFAQ zum THC-Abbau-Rechner
Kann man den THC-Abbau genau berechnen?
Nein. THC-Werte verlaufen individuell sehr unterschiedlich. Der Rechner kann nur grob orientieren.
Welche Unterlagen sind wichtig?
Wichtig sind Laborbefund, Blutentnahmezeit, Tatzeit, Anhörung und Angaben zu Ausfallerscheinungen.
Kann auch die Fahrerlaubnisbehörde reagieren?
Ja. Neben dem Bußgeldverfahren können fahrerlaubnisrechtliche Fragen und ein MPU-Risiko entstehen.
- Amtliche Rechtsquelle, abgerufen am 11.08.2026
