MPU-Risiko-Rechner

Der MPU-Risiko-Rechner gibt eine erste Einschätzung, ob Alkohol, Drogen, Punkte oder wiederholte Verstöße Fahreignungsfragen auslösen können.

Julia Obrazova
Redaktionell erstellt von: Julia ObrazovaVeröffentlicht: 10.08.2026 | Aktualisiert: 10.08.2026Fachliche Prüfung: vor Veröffentlichung vorgesehen

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Rechner bietet eine erste Orientierung zu MPU-Risiko.
  • Die Auswertung ersetzt keine Prüfung des Bescheids und keine Akteneinsicht.
  • Bei laufenden Fristen, Punkten, Fahrverbot oder hohen Kosten sollte der Fall zeitnah geprüft werden.

MPU-Risiko-Rechner direkt nutzen

MPU-Risiko-Rechner

Der Rechner gibt eine orientierende Einschätzung, wie hoch das Risiko ist, dass eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet wird – z. B. nach Alkohol, Drogen, Punkten oder schweren Verkehrsverstößen. Die Bewertung ist vereinfacht und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.

Hinweis: Rechnerergebnisse sind eine unverbindliche Ersteinschätzung. Behörden, Gerichte und Versicherer prüfen immer den konkreten Einzelfall.

Was berechnet der MPU-Risiko-Rechner?

Der MPU-Risiko-Rechner gibt eine erste Einschätzung, ob Alkohol, Drogen, Punkte oder wiederholte Verstöße Fahreignungsfragen auslösen können.

Die Berechnung soll Betroffenen helfen, den nächsten Schritt einzuordnen. Für eine belastbare Bewertung sind Unterlagen wie Anhörungsbogen, Bußgeldbescheid, Messdaten, Fotos, Versicherungsunterlagen oder Unfallnachweise wichtig.

Wann ist eine Prüfung sinnvoll?

Eine Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn die Berechnung auf Punkte, Fahrverbot, Probezeitfolgen, eine drohende MPU, hohe Schadenpositionen oder eine kurze Frist hinweist.

Bei einem Bußgeldbescheid läuft die Einspruchsfrist grundsätzlich zwei Wochen ab Zustellung, § 67 Abs. 1 OWiG.

PrüfpunktWarum dieser Punkt wichtig ist
FristVersäumte Fristen können die Verteidigung stark erschweren.
UnterlagenBescheid, Fotos, Messdaten oder Rechnungen zeigen, worauf es wirklich ankommt.
RechtsfolgePunkte, Fahrverbot, Probezeitmaßnahmen oder Kosten hängen von der genauen Einordnung ab.
BeweiseOhne Belege bleibt die Berechnung nur eine grobe Orientierung.

Das sagt die anwaltliche Praxis

Viele Betroffene schauen zuerst auf den Betrag. In der Praxis sind aber häufig andere Fragen entscheidend: Wurde der richtige Fahrer ermittelt? Ist die Frist gewahrt? Gibt es Messunterlagen? Sind Schadenpositionen belegt? Erst diese Prüfung zeigt, ob ein Vorgehen realistisch sinnvoll ist.

Fachliche Prüfung vor Veröffentlichung vorgesehen

Dieser Rechnertext sollte vor Veröffentlichung durch Rechtsanwalt Kay Stolle oder Rechtsanwalt Ron Stolle fachlich geprüft werden. Ein Prüfdatum wird erst gesetzt, wenn die anwaltliche Prüfung tatsächlich erfolgt ist.

Unterlagen prüfen lassen?

Wenn das Ergebnis auf Punkte, Fahrverbot, Probezeitfolgen, MPU-Risiko oder hohe Kosten hinweist, kann eine frühe Einschätzung helfen.

Kostenlose Erstberatung anfragen

Passende Themen

FAQ zum MPU-Risiko-Rechner

Wie genau ist der MPU-Risiko-Rechner?

Der Rechner liefert eine erste Orientierung. Maßgeblich bleiben Bescheid, Akteninhalt, Beweise und die Bewertung des Einzelfalls.

Ersetzt der Rechner eine anwaltliche Prüfung?

Nein. Der Rechner ersetzt keine Akteneinsicht und keine individuelle Rechtsberatung.

Wann sollte ich den Bescheid prüfen lassen?

Eine Prüfung ist besonders wichtig, wenn Punkte, Fahrverbot, Probezeitfolgen, hohe Kosten oder laufende Fristen betroffen sind.

Quellen