Unfallkosten-Rechner

Der Unfallkosten-Rechner hilft, typische Schadenpositionen nach einem Unfall zu sammeln. Er ersetzt keine Prüfung von Haftung, Nachweisen und Erstattungsfähigkeit.

Julia Obrazova
Redaktionell erstellt von: Julia ObrazovaVeröffentlicht: 10.08.2026 | Aktualisiert: 10.08.2026Fachliche Prüfung: vor Veröffentlichung vorgesehen

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Rechner bietet eine erste Orientierung zu Kosten nach einem Verkehrsunfall.
  • Die Auswertung ersetzt keine Prüfung des Bescheids und keine Akteneinsicht.
  • Bei laufenden Fristen, Punkten, Fahrverbot oder hohen Kosten sollte der Fall zeitnah geprüft werden.

Unfallkosten-Rechner direkt nutzen

Unfallkosten-Rechner

Mit diesem Rechner können Sie die möglichen Unfallkosten berechnen – vom Wiederbeschaffungswert über Reparatur- und Mietwagenkosten bis hin zu Gutachter und Wertminderung. Anhand der Haftungsquote wird zusätzlich berechnet, welcher Anteil voraussichtlich bei Ihnen verbleibt.

Falls leer, wird vereinfacht mit einem durchschnittlichen Fahrzeugalter gerechnet. Wirkt sich auf die Schätzung des Wiederbeschaffungswertes aus. Wenn Sie einen realistischen Fahrzeugwert kennen, tragen Sie ihn hier ein. Sonst wird er automatisch geschätzt. Wenn leer, wird mit einer kurzen Abschleppstrecke (ca. 10 km) gerechnet. Wenn Sie keinen Betrag wissen, können Sie unten Tage und Tagessatz schätzen.
Hinweis: Rechnerergebnisse sind eine unverbindliche Ersteinschätzung. Behörden, Gerichte und Versicherer prüfen immer den konkreten Einzelfall.

Was berechnet der Unfallkosten-Rechner?

Der Unfallkosten-Rechner hilft, typische Schadenpositionen nach einem Unfall zu sammeln. Er ersetzt keine Prüfung von Haftung, Nachweisen und Erstattungsfähigkeit.

Die Berechnung soll Betroffenen helfen, den nächsten Schritt einzuordnen. Für eine belastbare Bewertung sind Unterlagen wie Anhörungsbogen, Bußgeldbescheid, Messdaten, Fotos, Versicherungsunterlagen oder Unfallnachweise wichtig.

Wann ist eine Prüfung sinnvoll?

Eine Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn die Berechnung auf Punkte, Fahrverbot, Probezeitfolgen, eine drohende MPU, hohe Schadenpositionen oder eine kurze Frist hinweist.

Bei einem Bußgeldbescheid läuft die Einspruchsfrist grundsätzlich zwei Wochen ab Zustellung, § 67 Abs. 1 OWiG.

PrüfpunktWarum dieser Punkt wichtig ist
FristVersäumte Fristen können die Verteidigung stark erschweren.
UnterlagenBescheid, Fotos, Messdaten oder Rechnungen zeigen, worauf es wirklich ankommt.
RechtsfolgePunkte, Fahrverbot, Probezeitmaßnahmen oder Kosten hängen von der genauen Einordnung ab.
BeweiseOhne Belege bleibt die Berechnung nur eine grobe Orientierung.

Das sagt die anwaltliche Praxis

Viele Betroffene schauen zuerst auf den Betrag. In der Praxis sind aber häufig andere Fragen entscheidend: Wurde der richtige Fahrer ermittelt? Ist die Frist gewahrt? Gibt es Messunterlagen? Sind Schadenpositionen belegt? Erst diese Prüfung zeigt, ob ein Vorgehen realistisch sinnvoll ist.

Fachliche Prüfung vor Veröffentlichung vorgesehen

Dieser Rechnertext sollte vor Veröffentlichung durch Rechtsanwalt Kay Stolle oder Rechtsanwalt Ron Stolle fachlich geprüft werden. Ein Prüfdatum wird erst gesetzt, wenn die anwaltliche Prüfung tatsächlich erfolgt ist.

Unterlagen prüfen lassen?

Wenn das Ergebnis auf Punkte, Fahrverbot, Probezeitfolgen, MPU-Risiko oder hohe Kosten hinweist, kann eine frühe Einschätzung helfen.

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FAQ zum Unfallkosten-Rechner

Wie genau ist der Unfallkosten-Rechner?

Der Rechner liefert eine erste Orientierung. Maßgeblich bleiben Bescheid, Akteninhalt, Beweise und die Bewertung des Einzelfalls.

Ersetzt der Rechner eine anwaltliche Prüfung?

Nein. Der Rechner ersetzt keine Akteneinsicht und keine individuelle Rechtsberatung.

Wann sollte ich den Bescheid prüfen lassen?

Eine Prüfung ist besonders wichtig, wenn Punkte, Fahrverbot, Probezeitfolgen, hohe Kosten oder laufende Fristen betroffen sind.

Quellen