Burcu Bostan
    Burcu Bostan 02.04.2026 5 Minuten

    Autofahrer mehrerer Marken sollten jetzt aufhorchen: 80.000 Fahrzeuge von Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Opel werden in die Werkstätten zurückgerufen. Ursache ist ein sicherheitsrelevanter Mangel mit möglicher Brandgefahr im Motorraum.


    Das Wichtigste in Kürze:
    • In Deutschland sind rund 80.000 Fahrzeuge betroffen, weltweit liegt die Zahl nach Behördenangaben bei etwa 700.000 Autos.
    • Grund ist ein technisches Problem im Bereich des Benzin-Partikelfilters und des Generators, das bei Nässe kritisch werden kann.
    • Durch eindringende Feuchtigkeit kann eine Überhitzung entstehen, die im Extremfall einen Brand im Motorraum auslöst.
    • Betroffene werden vom Hersteller informiert und können die kostenlose Werkstattmaßnahme zeitnah durchführen lassen.


    Rückruf bei Stellantis: Darum geht's

    Ein sicherheitsrelevanter Mangel zwingt Stellantis zu einer groß angelegten Rückrufaktion. In Deutschland müssen rund 80.000 Fahrzeuge in die Werkstatt, weil im Motorraum eine potenzielle Gefahrenquelle entdeckt wurde.

    Besonders brisant: Der Rückruf betrifft nicht nur eine einzelne Marke, sondern gleich mehrere Hersteller unter dem Konzerndach. Dazu zählen Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Opel. Weltweit summiert sich die Zahl der betroffenen Fahrzeuge auf rund 700.000 Autos.



    Feuchtigkeit im Motorraum

    Die Ursache für den Rückruf liegt in einem technischen Detail, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Zwischen dem Benzin-Partikelfilterrohr und dem Riemenantriebsgenerator kann der Abstand in bestimmten Fahrzeugen zu gering ausfallen.

    Gerät bei feuchten Bedingungen Wasser in diesen Bereich, kann das schwerwiegende Folgen haben. Im ungünstigsten Fall bildet sich ein Lichtbogen, der eine thermische Störung auslöst. Dadurch steigt die Temperatur in dem betroffenen Bereich deutlich an – bis hin zu einer möglichen Brandentwicklung im Motorraum.



    Betroffen sind neuere Fahrzeuge

    Nach bisherigem Stand stehen Fahrzeuge aus den Modelljahren 2023 bis 2026 im Fokus des Rückrufs. Welche Modelle genau betroffen sind, hängt von Marke, Motorisierung und technischer Ausführung ab.

    Gerade bei modernen Fahrzeugen wird ein solcher Rückruf von vielen Haltern zunächst nicht erwartet. Umso wichtiger ist es, Herstellerinformationen ernst zu nehmen und entsprechende Hinweise nicht unbeachtet zu lassen.



    So läuft die Maßnahme in der Werkstatt ab

    Laut Hersteller sollen betroffene Fahrzeughalter direkt informiert werden. Danach kann ein Termin beim Händler oder in einer Vertragswerkstatt vereinbart werden. Die technische Maßnahme ist für Halter kostenlos und soll nach Herstellerangaben nur etwa 30 Minuten dauern.

    Wer bereits vorab wissen möchte, ob das eigene Auto betroffen ist, kann dies auch unabhängig über die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts prüfen. Bei einem sicherheitsrelevanten Rückruf wie diesem gilt: Je früher die Überprüfung erfolgt, desto besser.



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    Quellen & weiterführende Hinweise

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