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Erhöhte Unfallgefahr für Autofahrer
Winterwetter 2026: Achtung Verkehrschaos
Erhöhte Unfallgefahr für Autofahrer
Die Wetterlage bleibt angespannt: In weiten Teilen Deutschlands sorgen Frost, Schnee und Eis für gefährliche Fahrbahnverhältnisse. Wer jetzt mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein.
Das aktuelle Winterwetter sorgt bundesweit für erschwerte Bedingungen im Straßenverkehr. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes besteht in fast allen Regionen erhöhte Rutschgefahr. Besonders angespannt ist die Lage an der Nordseeküste und im Harz, wo Schneefall in Verbindung mit Wind zu Verwehungen führt.
In der südöstlichen Landeshälfte werden Tiefsttemperaturen von minus 10 bis minus 15 Grad gemessen. In höheren Regionen wie dem Brocken sowie auf den Nordseeinseln treten zusätzlich kräftige Sturmböen auf. Vor allem im Norden ist örtlich mit Glatteis durch gefrierenden Regen zu rechnen.
Zum Freitag, 9. Januar, nimmt das Unwetter weiter an Stärke zu. Besonders im Norden und im Südwesten sind schwere Sturmböen angekündigt. In exponierten Berglagen können Orkanböen bis Windstärke 12 auftreten. Gleichzeitig fällt verbreitet Schnee, vor allem im Bergland mit erhöhter Verwehungs- und Glättegefahr.
Auch am Samstag, 10. Januar, bleibt das Winterwetter präsent. In den Mittelgebirgen werden erneut 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee erwartet. In den Alpen und im Schwarzwald können regional sogar 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee fallen.
Erst ab Sonntag, 11. Januar, rechnen Wetterexperten mit einer allmählichen Entspannung der Lage.
Die winterliche Wetterlage wirkt sich auch erheblich auf den öffentlichen Verkehr aus. Die Deutsche Bahn meldet Verspätungen und Zugausfälle im Regional- und Fernverkehr. Bis mindestens 9. Januar sind unter anderem Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen betroffen. Im Raum Berlin kommt es zu Umleitungen, einzelne Halte wie Berlin Südkreuz entfallen zeitweise.
Auch internationale Zugverbindungen sind betroffen: ICE-Züge Richtung Niederlande und Bahnverbindungen nach Frankreich verkehren nicht überall planmäßig.
Der Flugverkehr bleibt bislang weitgehend stabil. Am Flughafen Frankfurt ist allerdings der SkyLine-Betrieb aufgrund von Glätte vorübergehend außer Betrieb, Ersatzbusse verbinden die Terminals.
Winterliche Straßenverhältnisse entbinden Autofahrer nicht von ihren Pflichten. Wer Vorschriften missachtet, muss mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen.
Hinweis: Kommt es zusätzlich zu einer Gefährdung oder einem Unfall, können sich Bußgelder und rechtliche Folgen deutlich verschärfen. Zudem drohen Einschränkungen beim Versicherungsschutz.
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